Stärkung von Engagement für Diversität und Vielfalt

Wir haben in der gesamten bundesdeutschen Gesellschaft, ob in Wirtschaft, Politik oder auch im Sport, noch einen weiten Weg zu gehen, bis Diversität und Akzeptanz gelebt werden. Mit der Förderung eines Preises will die Stiftung für Demokratie und Vielfalt dazu beitragen, dass Persönlichkeiten, die sich für eine offene Gesellschaft einsetzen und damit Zivilcourage zeigen, ausgezeichnet und als beispielgebend hervorgehoben werden. Gleichzeitig möchte die Stiftung damit ein Zeichen setzen – gegen Gewalt, Intoleranz und Extremismus.

 

Aktuell geförderte Projekte

Kaiserringstipendium - Förderpreis Junge Kunst

Die Harald Christ Stiftung für Demokratie und Vielfalt fördert die Publikation des Kaiserringstipendiums im Rahmen des 50jährigen Jubiläums des Kaiserrings durch die Stadt Goslar und das Mönchehaus Museum.

Die ausgezeichnete Stipendiatin Daria Koltsova, geb. 1987 in Charkiw, verarbeitet in ihren Werken den Überfall Russlands auf ihr Heimatland. Die Förderung des Stipendiums steht im Zeichen des weitgehenden Engagements der Harald Christ Stiftung für die Menschen der Ukraine.

Platz der Hamas Geiseln

Die Harald Christ Stiftung für Demokratie und Vielfalt fördert den vom 27.01 bis 21.02 vor dem Humboldt-Forum installierten „Platz der Hamas Geiseln“ gemeinsam mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland, der Axel Springer Freedom Foundation und weiteren Organisationen als Partner.

Die Installation erinnert an den grausamen Überfall der Hamas auf Zivilisten in Israel am 07. Oktober 2023 und unterstreicht die Forderung nach der sofortigen Freilassung der Geiseln, die die Hamas noch immer gefangen hält, und macht auf ihre unerträgliche Situation aufmerksam.

Teddy Award

Die Stiftung für Demokratie und Vielfalt ist Förderer des bedeutendsten queeren Filmpreises der Welt: Des TEDDY AWARDs. Der Preis kommt Filmen und Personen zugute, die queere Themen auf einer breiten gesellschaftlichen Ebene kommunizieren und somit einen Beitrag für mehr Toleranz, Akzeptanz, Solidarität und Gleichstellung in der Gesellschaft leisten. Aus dem Panorama hervorgegangen, wird der Preis seit 1987 in den Kategorien Kurz-, Dokumentar- und Spielfilm an Filme mit schwul-lesbischem bzw. Transgender-Hintergrund aus dem gesamten Berlinale-Programm vergeben und ist somit zugleich der älteste queere Filmpreis bei einem A-Festival. In Anerkennung des Lebens und des Mutes so vieler Aktivisten, die für den anhaltenden Kampf von sexuellen und geschlechtsspezifischen Minderheiten auf der ganzen Welt gekämpft und sogar ihr Leben gegeben haben, wurde 2020 erstmals der TEDDY ACTIVIST AWARD verliehen, dessen Preisgeld von der Stiftung für Demokratie und Vielfalt gestiftet wird.

Mario-Adorf-Preis

Der Mario-Adorf-Preis wird von der Stadt Worms und den Nibelungenfestspielen seit 2018 an Schauspieler, Bühnenbildner, Regisseure oder andere Mitglieder der Nibelungenfestspiele verliehen, die sich durch außergewöhnliche künstlerische Leistung hervorheben. Die nach dem 1930 geborenen Schauspieler Mario Adorf benannte Theaterauszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert. Gestiftet wird das Preisgeld von der Stiftung für Demokratie und Vielfalt.